Fachinformation

Moorschutz und Feuchtgebiete bei Wohnbebauung

Rechtliche Grundlagen, Planungsanforderungen und naturschutzfachliche Aspekte für Bauvorhaben in der Nähe von Mooren und Feuchtgebieten in Deutschland.

Dosenmoor in Schleswig-Holstein im Herbst
Dosenmoor (Schleswig-Holstein) im Herbst. © Wikimedia Commons, CC BY-SA.


Wichtige Aspekte auf einen Blick

Kernthemen, die bei moornahen Bauvorhaben regelmäßig relevant werden.

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Flächennutzungsplanung

Moorflächen sind in vielen Bundesländern als ökologisch sensible Bereiche im Regionalplan ausgewiesen. Der Flächennutzungsplan der Gemeinde ist die erste Prüfinstanz für die Zulässigkeit eines Bauvorhabens.

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Grundwasserschutz

Intakte Hochmoore halten große Mengen Niederschlagswasser zurück und regulieren den Grundwasserspiegel im Umland. Versiegelungen in der Pufferzone können den Wasserhaushalt dauerhaft verändern.

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Biotopschutz nach §30 BNatSchG

Naturnahe Hochmoore, Niedermoore und Verlandungsbereiche gelten als gesetzlich geschützte Biotope. Eingriffe sind grundsätzlich verboten; Ausnahmen bedürfen einer behördlichen Befreiung.

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UVP-Pflicht prüfen

Bestimmte Vorhaben in ökologisch empfindlichen Gebieten unterliegen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Das UVPG legt fest, ab welchen Größenordnungen eine formale Prüfung erforderlich ist.


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