Moorschutz und Feuchtgebiete bei Wohnbebauung
Rechtliche Grundlagen, Planungsanforderungen und naturschutzfachliche Aspekte für Bauvorhaben in der Nähe von Mooren und Feuchtgebieten in Deutschland.
Aktuelle Themen
Ausgewählte Beiträge zu Planung, Recht und Naturschutz im Kontext moornaher Bebauung.
Wichtige Aspekte auf einen Blick
Kernthemen, die bei moornahen Bauvorhaben regelmäßig relevant werden.
Moorflächen sind in vielen Bundesländern als ökologisch sensible Bereiche im Regionalplan ausgewiesen. Der Flächennutzungsplan der Gemeinde ist die erste Prüfinstanz für die Zulässigkeit eines Bauvorhabens.
Intakte Hochmoore halten große Mengen Niederschlagswasser zurück und regulieren den Grundwasserspiegel im Umland. Versiegelungen in der Pufferzone können den Wasserhaushalt dauerhaft verändern.
Naturnahe Hochmoore, Niedermoore und Verlandungsbereiche gelten als gesetzlich geschützte Biotope. Eingriffe sind grundsätzlich verboten; Ausnahmen bedürfen einer behördlichen Befreiung.
Bestimmte Vorhaben in ökologisch empfindlichen Gebieten unterliegen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Das UVPG legt fest, ab welchen Größenordnungen eine formale Prüfung erforderlich ist.
Anfrage senden
Bei Fragen zu Inhalten oder Themenwünschen können Sie uns eine Nachricht hinterlassen.